Aktuelle Meldungen

Prof. Dr. Andreas Markewitz ist neuer AWMF-Delegierter der DIVI

(23.05.2017) Prof. Dr. Andreas Markewitz (Foto) ist der neue Leitlinienbeauftragte bei der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Auf der letzten Vorstandsitzung wurde der Direktor der Klink für Herz- und Gefäßchirurgie am Bundeswehrkrankenhaus in Koblenz und amtierende Generalsekretär der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) in sein Amt gewählt und folgt damit auf Prof. Dr. Tobias Welte.

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Frist bis 30.06.2017 verlängert: Förderpreis Delir-Management

(23.05.2017) 2017 schreiben die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und das Unternehmen Philips gemeinsam erstmals den mit 10.000 Euro dotierten Forschungsförderpreis Delir-Management aus. Forscher und Forschergruppen sind aufgerufen, Projekte einzureichen, die zum verbesserten Management des Symptomkomplexes „Delir im Krankenhaus“ beitragen.

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Teilnahme erwünscht: Weltweite Studie zu Patienten- und Angehörigenbetreuung in der Intensivstation

(23.05.2017) Die World Federation of Societies of Intensive and Critical Care Medicine (WFSICCM) bittet nationale wissenschaftliche Fachgesellschaften weltweit um Umsetzungsbeispiele für patienten- und familienzentriete Betreuung. Immer mehr Studien attestieren, dass die patientenzentrierte Pflege und Strategien zur Einbeziehung der Familienangehörigen die Therapieresultate für schwerkranke Patienten fördern. Dennoch ist nicht bekannt, zu welchem Grad bestimmte Arten dieser Betreuungspraktiken weltweit umgesetzt werden.

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Presse

Schwerpunkt zeitgemäße Frühgeborenenmedizin beim DIVI2014: Einbeziehung von Angehörigen und ausreichend Pflegepersonal

Berlin, 14. November 2014 – Die Geburt ist ein kraftraubender und nicht selten auch schmerzhafter Vorgang. Trotzdem ist sie für Mütter und natürlich auch Väter einer der schönsten Momente in ihrem Leben. Fast 700 000 neue Erdenbürger kommen jedes Jahr in Deutschland zur Welt, rund 60 000 von ihnen allerdings zu früh

- 6000 von ihnen sogar so früh, dass sie nach der Geburt intensivmedizinische Betreuung benötigen, um gesund weiterleben zu können. Die gute Nachricht: Innerhalb einer Generation haben sich die Überlebenschancen dieser Extremfrühchen von zehn auf 90 Prozent erhöht. Gründe sind Neuentwicklungen von Medizingeräten und Medikamenten, die Spezialisierung des medizinischen Personals und die Einrichtung von Perinatalzentren.

Die Frühgeborenenmedizin ist ein Schwerpunkt des diesjährigen DIVI-Kongresses. Dazu Professor Gerhard Jorch, Präsident elect der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI): "Besonders wichtig für die Patienten ist das Pflegepersonal. Die betreuende Fachkinderkrankenschwester für Pädiatrie und Intensivmedizin hat mit Abstand den häufigsten Blick- und Handkontakt mit den kleinen Patienten. Sie muss ihre Arbeit ohne zu großen Zeitdruck ausüben können, geschult und erfahren sein und sich die Freude an ihrem Beruf erhalten können." Nun die zweite gute Nachricht: „Gesund überlebende Frühgeborene haben eine normale Lebenserwartung und sind uneingeschränkt leistungsfähig. Nachuntersuchungen zeigen, dass sie in der weit überwiegenden Mehrheit langfristig beruflich und sozial voll integriert sind. Eine hochwertige Frühgeborenenintensivmedizin ist Merkmal einer jeden hochentwickelten Gesellschaft."

Die Betreuung von Frühgeborenen darf sich aber nicht auf die Intensivmedizin nach der Geburt beschränken. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass das Schicksal eines Frühgeborenen durch die Unterstützung im familiären Umfeld genauso stark beeinflusst wird wie durch eine niedrige Komplikationsrate während der intensivmedizinischen Behandlung. Deshalb werden heute Familienmitglieder trotz der besonderen krankenhaushygienischen Herausforderungen bereits auf der Intensivstation in die Betreuung ihres Kindes mit einbezogen. Das erfordert besondere bauliche und organisatorische Voraussetzungen und eine spezielle Schulung des medizinischen Personals.

Die DIVI hat bereits im Jahre 2010 ein auf wissenschaftlichen Daten fußendes Strukturpapier zur Intensivmedizin verfasst. Erstmalig wurde dort gefordert, dass die Frühgeborenenintensivmedizin gleichberechtigt mit der Erwachsenenintensiv-medizin behandelt werden sollte. Dazu gehören, dass auf einer Intensivstation eine Pflegekraft nicht mehr als zwei Patienten gleichzeitig versorgen darf, besonders pflegeaufwändige Intensivpatienten eine eigene Pflegekraft benötigen und in Sonderfällen sogar zeitweilig zwei Pflegekräfte für einen Patienten erforderlich sind. Klaus Notz, ebenfalls Präsidiumsmitglied der DIVI und Vertreter der nichtärztlichen Mitglieder: "Wir Fachkrankenschwestern und -pfleger stellen uns gerne den besonderen Herausforderungen auf der Intensivstation. Schließlich haben wir diesen hochspezialisierten Pflegeberuf selbst gewählt. Wir können aber auf Dauer unsere Arbeit nur fachlich verantworten, wenn die dazu notwendigen Rahmen-bedingungen, wie von der DIVI gefordert, zur Verfügung stehen."

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