Aktuelle Meldungen

DIVI fordert neue Strukturierung der Notfallversorgung

(27.06.2017) Die Notfallversorgung in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahrzehnten personell und technologisch kontinuierlich weiterentwickelt. Nichtsdestotrotz scheint es ein Strukturproblem zu geben: Eine Analyse des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ergab, dass nur 22 Prozent der Notfalleinsätze mit Blaulicht echte Notfälle sind. Dafür wurden bundesweit 3.127 Einsätze ausgewertet. Kapazitäten für lebensbedrohliche Notfälle könnten dadurch fehlen beziehungsweise Einsätze verzögert werden. Seit Jahren steigen zudem die Notarzteinsätze jährlich um fünf bis sieben Prozent. Die Gründe, warum die Notrufnummer 112 auch in Bagatellfällen gewählt wird, sind vielschichtig. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) fordert daher ein Überdenken der bestehenden Strukturen, um die Notfallversorgung in Deutschland noch effizienter zu machen.

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Jetzt teilnehmen: Europäische Umfrage zu Infektionen durch antibiotikaresistente Bakterien

(26.06.2017) Die DIVI unterstützt eine aktuelle Umfrage der European Society of Intensive Care Medicine (ESICM), um Erfahrungen mit Infektionen durch antibiotikaresistente Bakterien zusammenzutragen. Die Erhebung umfasst 20 Fragen und dauert circa zehn Minuten. Die sogenannte ARISE-Umfrage soll so zu einer besseren Übersicht der Probleme mit antibiotikaresistenten Bakterien beitragen. Hier gelangen Sie direkt zur Umfrage.

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DIVI veröffentlicht fachübergreifende Empfehlungen zu Ausstattung und Struktur von Intermediate Care-Stationen

(31.05.2017) In deutschen Krankenhäusern werden immer mehr Intermediate Care-Stationen (IMC) eingerichtet. Aber: Bis heute finden Kliniken keine klaren, bereichsübergreifenden Empfehlungen für die Einrichtung einer solchen Station. Diese Lücke hat eine Arbeitsgruppe der DIVI nunmehr geschlossen.
In den fachübergreifenden Empfehlungen zu Ausstattung und Struktur einer IMC wurden Maßgaben aus zahlreichen europäischen Ländern sowie medizinischen Teilbereichen aufgenommen, zusammengeführt, an deutsche Verhältnisse angepasst und ergänzt. Damit wurde erstmals ein umfassendes evidenz- und expertenbasiertes Empfehlungspapier für die Einrichtung und den Betrieb von IMCs in Deutschland publiziert – der Download ist über die Webseite der DIVI möglich.

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§ 13 Präsidium - Zusammensetzung und Amtszeit

  1. Präsidium besteht aus zwölf Mitgliedern mit Stimmrecht und zwei Mitgliedern ohne Stimmrecht, und zwar aus dem Präsidenten, dem 1. und 2. Vizepräsidenten – das sind der ehemalige und der zukünftige Präsident -, dem Generalsekretär, dem Vorsitzenden der nichtärztlichen Mitglieder, dem Schatzmeister, dem Schriftführer, vier Beisitzern sowie dem Kongresspräsidenten, dem für den nächsten Kongress gewählten Kongresspräsidenten (Kongresspräsident elect)  und einem Vertreter der außerordentlichen Mitglieder. Die beiden letztgenannten Präsidiumsmitglieder haben kein Stimmrecht.
  2. Amtszeiten:
    1. Die Amtszeit des Präsidenten beträgt zwei Jahre, ebenso die Amtszeit des 1. Vizepräsidenten (ehemaligen Präsidenten) und des 2. Vizepräsidenten (zukünftigen Präsidenten). Ihre Wiederwahl ist ausgeschlossen.
    2. Der Generalsekretär wird für drei Jahre gewählt mit der Möglichkeit der Wiederwahl. Die Amtszeit des Schatzmeisters beträgt ebenfalls drei Jahre, Wiederwahl ist möglich.
    3. Der Schriftführer wird für drei Jahre mit der Möglichkeit der Wiederwahl gewählt.
    4. Die Amtszeit des/der Vorsitzenden der Mitgliederversammlung der nichtärzt­lichen Mitglieder beträgt drei Jahre; seine/ihre Wiederwahl ist möglich.
    5. Die Amtszeit des Kongresspräsidenten im Präsidium entspricht seiner Amtszeit als Kongresspräsident.
    6. Der Kongresspräsident elect wird vom Zeitpunkt seiner Wahl an Mitglied des Präsidiums (ohne Stimmrecht).
    7. Die Amtszeit des Vertreters der außerordentlichen Mitglieder im Präsidium beträgt zwei Jahre; sie endet jedoch früher mit Erreichen der Voraussetzung für die ordentliche Mitgliedschaft.
  3. Die Mitglieder des Präsidiums bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Ihr Amt beginnt am ersten Tag des auf die Wahl folgenden Monats. Für den Kongresspräsidenten gilt die Regelung in §13 Abs. 2 f.
  4. Scheidet der Präsident oder ein anderes Mitglied vorzeitig aus seinem Amt, so bestimmt das Präsidium einen Vertreter bis zur Neuwahl, der allerdings derselben Fachgruppe wie das ausgeschiedene Mitglied angehören muss.
  5. Fünf Mitglieder des Präsidiums müssen der Division Fachgesellschaften und Berufsverbände (DIVI-FB), fünf Mitglieder den ordentlichen Mitgliedern der Division DIVI-MG-Ärzte, ein Mitglied des Präsidiums den außerordentlichen Mitgliedern und ein Mitglied der Division der nichtärztlichen Mitglieder entstammen.
  6. Präsident und Kongresspräsident müssen unterschiedlichen Fachgruppen angehören.

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