Aktuelle Meldungen

DIVI veröffentlicht fachübergreifende Empfehlungen zu Ausstattung und Struktur von Intermediate Care-Stationen

(31.05.2017) In deutschen Krankenhäusern werden immer mehr Intermediate Care-Stationen (IMC) eingerichtet. Aber: Bis heute finden Kliniken keine klaren, bereichsübergreifenden Empfehlungen für die Einrichtung einer solchen Station. Diese Lücke hat eine Arbeitsgruppe der DIVI nunmehr geschlossen.
In den fachübergreifenden Empfehlungen zu Ausstattung und Struktur einer IMC wurden Maßgaben aus zahlreichen europäischen Ländern sowie medizinischen Teilbereichen aufgenommen, zusammengeführt, an deutsche Verhältnisse angepasst und ergänzt. Damit wurde erstmals ein umfassendes evidenz- und expertenbasiertes Empfehlungspapier für die Einrichtung und den Betrieb von IMCs in Deutschland publiziert – der Download ist über die Webseite der DIVI möglich.

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Prof. Dr. Andreas Markewitz ist neuer AWMF-Delegierter der DIVI

(23.05.2017) Prof. Dr. Andreas Markewitz (Foto) ist der neue Leitlinienbeauftragte bei der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Auf der letzten Vorstandsitzung wurde der Direktor der Klink für Herz- und Gefäßchirurgie am Bundeswehrkrankenhaus in Koblenz und amtierende Generalsekretär der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) in sein Amt gewählt und folgt damit auf Prof. Dr. Tobias Welte.

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Frist bis 30.06.2017 verlängert: Förderpreis Delir-Management

(23.05.2017) 2017 schreiben die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und das Unternehmen Philips gemeinsam erstmals den mit 10.000 Euro dotierten Forschungsförderpreis Delir-Management aus. Forscher und Forschergruppen sind aufgerufen, Projekte einzureichen, die zum verbesserten Management des Symptomkomplexes „Delir im Krankenhaus“ beitragen.

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Lunge

Die Sektionsgruppe wird durch die Sektion "Respiratorisches Versagen" gebildet.

 

Respiratorisches Versagen

Die heutige DIVI-Sektion „Respiratorisches Versagen“ sieht innerhalb der DIVI auf eine recht lange Tradition zurück. In der früheren Nomenklatur der interdisziplinäre Arbeitsgruppen (IAG) hat sie ihre Wurzeln der IAG-Beatmung. Letztere macht deutlich, dass der wesentliche Schwerpunkt der Sektion die unterschiedlichen Aspekte des Themas „Beatmung“ ist.  Daneben in der Sektion „Respiratorisches Versagen“ auch die unterschiedlichen Themenfelder der Pathophysiologie des respiratorisches Versagens behandelt. Das Spektrum reicht hierbei von der schwergradigen Hypoxämie infolge des akuten Lungenversagens bis zur Erschöpfung der Atemmuskulatur mit hyperkapnischer Atmungsinsuffizienz.

Die Interdisziplinarität unserer Sektion kommt im breiten Spektrum der durch unsere Mitglieder vertretenen wissenschaftlichen Gesellschaften zum Ausdruck. Hierzu gehören:
Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e. V.
Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e. V.
Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e. V.
Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e. V.
Deutsche Gesellschaft für Geriatrie e. V.
Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin e. V.
Deutsche Gesellschaft für Kardiologie e. V.
Deutsche Gesellschaft für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin e. V.
Deutsche Gesellschaft für Neurologie e. V.
Deutsche Gesellschaft für Neurologische Intensiv- und Notfallmedizin e. V.
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e. V.

Auch das wissenschaftliche Netzwerk “ARDS-Netzwerk“ ist aktives Mitglied der Sektion „Respiratorisches Versagen“. Das ARDS-Netzwerk liefert insbesondere bezogen auf Deutsche Verhältnisse neue Erkenntnisse z.B. zur Epidemiologie oder zum Stellenwert der modernen extrakorporalen Therapieverfahren.

Die Sektion ist Plattform für den Austausch mit Mitglieder aller Berufsgruppen, die sich mit Beatmung beschäftigen. Hierzu gehören neben der Ärzteschaft, das Pflegepersonal, Mitarbeiter der Physio- und Atmungstherapie und der medizinisch-technischen Berufe.

Die dynamische Entwicklung der nicht-invasiven Beatmung in den vergangenen Jahren haben Mitglieder der Sektion „Respiratorisches Versagen“ entscheidend beeinflusst. Auch die im Jahr 2008 erstmals veröffentlichte Leitlinie „NIV bei akut respiratorischem Versagen“ entstand durch intensive Zusammenarbeit der oben genannten wissenschaftlichen Gesellschaften.

Ein weiteres sehr wichtiges Themengebiet unserer Sektion ist die Entwöhnung vom Respirator. Zur Zeit arbeiten die oben genannten wissenschaftlichen Gesellschaften an einer S2.Leitlinie „Prolongiertes Weaning“.

Zentrale Aufgabe der Sektion ist die aktive Programmgestaltung des jährlichen DIVI-Kongresses. So werden unter der Federführung der Sektion mehrere Symposien, Pro-Con-Debatten, Workshops und Fortbildungen auf dem DIVI-Kongress ausgerichtet.

In der Vergangenheit wurden bei den mitgliedern der Sektion multizentrische Studien in Form von Observationsstudien oder Querschnittserhebungen zu Aspekten der Versorgungsforschung in der Beatmungsmedizin durchgeführt. Zur Zeit ist z.B. eine bundesweite Erhebung zum Thema „Weaning in nicht-spezialisierten Intensivstationen“ in Vorbereitung.

Schließlich werden ethische Fragen zum Lebensende von beatmeten Patienten in unserer Sektion thematisiert. Dies geschieht zunehmend in Zusammenarbeit mit der DIVI-Sektion für Ethik.

Sprecher der Sektion:

Prof. Dr. med. Bernd Schönhofer
KRH Klinikum Oststadt-Heidehaus
Medizinische Klinik II ─ Klinik für Pneumologie, Intensiv- und Schlafmedizin
Podbielskistr. 380
30659 Hannover
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