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Aktuelles

21. April 2026

Die DIVI-Sektion Organspende und Organtransplantation wird seit Kurzem von Prof. Tobias Piegeler, geschäftsführender Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie des Universitätsklinikums Leipzig, als Sprecher sowie Dr. Svitlana Ziganshyna, ärztliche Leiterin und Transplantationsbeauftragte des Universitätsklinikums Leipzig, als stellvertretender Sprecherin geleitet. Tobias Piegeler bringt für die Aufgaben der Sektion die klinisch-wissenschaftlichen Expertise in der Transplantationsmedizin sowie Erfahrung in strategischer und interdisziplinärer Zusammenarbeit mit. Svitlana Ziganshyna engagiert sich wiederum seit vielen Jahren gesundheitspolitisch für die Weiterentwicklung der Organspende in Deutschland.

20. April 2026

Wie viele Schwangere und Frauen kurz nach der Entbindung wurden in den letzten Jahren, Monaten oder Wochen auf deutschen Intensivstationen behandelt? Diese Frage treibt Prof. Thomas Standl, med.-wiss. Leiter des DIVI-Schwangerenregisters, bereits seit Jahren um. „Denn ihre Behandlung stellt uns immer wieder vor ganz besondere Herausforderungen“, erklärt Standl und ruft alle Kolleg:innen auf, Falldaten anonymisiert in das DIVI-Register einzutragen. 400 Datensätze sind bisher bereits hinterlegt. „Nach Hochrechnungen müssten wir aber etwa 4.500 Schwangere aufgrund von peripartalen Komplikationen oder schweren Begleiterkrankungen wie Sepsis, Herzinfarkt oder Schlaganfall pro Jahr intensivmedizinisch versorgen müssen“, so Standl. „Es ist also noch viel zu tun!“

Ein mögliches Ethik-Votum wurde durch die zuständige Ärztekammer Nordrhein geprüft: Durch die Anonymisierung der Datensätze ist kein Ethik-Votum notwendig, bestätigte diese.

17. April 2026

Die DIVI-Akademie organisiert vom 24. bis 25. September wieder einen zertifizierten AKI-NET-Kurs, ein zweitägiges Blockseminar zum Akuten Nierenversagen und der Nierenersatz-Therapie. Vermittelt werden vor allem interprofessionelle Anwendungen von Nierenersatzsystemen in Theorie und Praxis. Der Kurs ist speziell für erfahrene Ärzt:innen sowie Pflegekräfte auf Intensivstationen konzipiert, um die patientenzentrierte Zusammenarbeit zu fördern. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.

„Da sich in der Nierenersatztherapie durch neue Studienergebnisse und technologische Entwicklungen viel getan hat, bietet dieses Seminar ein wichtiges Update für die Praxis“, so der wiss. Leiter des AKI-NET-Kurses, PD Dr. Michael Schmitz, Chefarzt des Städtischen Klinikums Solingen.

09. April 2026

Für die Etablierung des bundesweit standardisierten Kurskonzeptes „Atemwegsmanagement und Narkose in Notfall- und Akutmedizin“, kurz ANNA-Kurs der DIVI, hat die Arbeitsgemeinschaft der Südwestdeutschen Notärzte (AGSWN) das ANNA-Kurskomitee mit dem renommierten Friedrich-Wilhelm-Ahnefeld-Preis ausgezeichnet. Dieser wird alle zwei Jahre an Leuchtturmprojekte und Best-Practice-Modelle in der Notfallmedizin verliehen.

08. April 2026

Therapiezielentscheidungen auf der Intensivstation gehören zum Alltag bei der Betreuung schwer kranker, intensivpflichtiger Patient:innen – sind jedoch häufig sowohl für das Behandlungsteam als auch für die Angehörigen herausfordernd. Die Klinik und Poliklinik für Neurologie des Universitätsklinikums Leipzig bittet deshalb ärztliche wie auch pflegerische Kolleg:innen um die Teilnahme an einer kurzen Umfrage, um Gründe und Muster der Entscheidungsfindung des Behandlungsteams bei älteren neurointensivmedizinischen Patient:innen zu untersuchen.

07. April 2026

DIVI und Philips schreiben wieder den Forschungsförderpreis Patientensicherheit aus! Die Steigerung der Sicherheit der uns anvertrauten Patienten ist eine der drängendsten aktuellen Herausforderungen. Wachsende Resilienz, verbesserte Lehr- und Ausbildungskonzepte, optimierte Team-Zusammenarbeit, innovative Versorgungsstrukturen, schonendere diagnostische und therapeutische Methoden, sinnvolle Maßnahmen der Digitalisierung und patientenzentrierte Nutzung von Daten bieten das Potenzial, unsere Arbeit für die Patienten sicherer zu machen, oder Komplikationen und „unbemerkte“ Verschlechterungen, früh zu erkennen oder gezielter reagieren zu können. Eine wissenschaftliche Begleitung solcher Vorhaben soll mit diesem Preis gefördert werden. Dotiert ist dieser mit 7.500 Euro. Deadline ist der 15. August 2026.

Der Preis steht Medizinern und allen Gesundheitsfachberufen offen, deren klinisch orientierte – gerne auch interprofessionelle – Forschungsvorhaben und -projekte zur Verbesserung der Patientensicherheit in der Intensivmedizin oder Notfallmedizin im D-A-CH-Bereich beitragen möchten.