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Sektion Qualität und Ökonomie in der Intensivmedizin

Ziel der Sektion ist die Konzipierung und Evaluierung von qualitätssichernden Maßnahmen und Methoden sowie die Entwicklung von Empfehlungen für die Qualitätssicherung in der Versorgung von intensivtherapie- und überwachungsbedürftigen Patienten. Zentrale Aktivitäten waren und sind dabei:

  • Entwicklung und Betreuung eines Registers über die intensivmedizinische Behandlung mit dem Ziel, wissenschaftliche Auswertungen und Untersuchungen von qualitätsrelevanten Fragestellungen durchzuführen und gleichzeitig ein Benchmarking über Eckpfeiler intensivmedizinischer Therapien und Ergebnisse zu etablieren
  • Durchführung Wissenschaftlicher Projekte im Bereich der Qualitätssicherung
  • Vorbereitung von Empfehlungen der DIVI im Bereich Qualitätssicherung
  • Kooperationen mit weiteren Qualitätsinitiativen der DIVI, wie in der Weiterentwicklung von Qualitätsindikatoren und dem Peer-Review-Verfahren
  • Kooperation mit der Sektion Interoperabilität der DIVI zur Vereinheitlichung von IT-Strukturen an den Schnittstellen zur Notfallversorgung.

Ärzte, Pflegekräfte und andere Personen der Gesundheitsversorgung und Forschung, die sich aktiv in die Gestaltung der Qualitätssicherung in der Intensivmedizin einbringen möchten und bestehende Strukturen unterstützen und weiterentwickeln oder neue Ideen realisieren wollen, sind herzlich eingeladen, Mitglied in unserer Sektion zu werden und aktiv an den laufenden oder zukünftigen Projekten teilzunehmen.

Ihre Ansprechpartner

Prof. Dr. med. Reimer Riessen
Sektionssprecher

Universitätsklinikum Tübingen
Internistische Intensivstation 93 im Department für Innere Medizin
Otfried-Müller-Straße 10
72076 Tübingen
Tel.: 07071 2983469

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Prof. Dr. Christian Waydhas
Stellvertretender Sektionssprecher

Unfallchirurgische Intensivstation
Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie
Universitätsklinikum Essen
Hufelandstr. 55
45147 Essen

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DIVI-REVERSI

Ein wichtiger Meilenstein war im Jahr 2010 die Entwicklung und Verabschiedung des Kerndatensatzes Intensivmedizin 2010 gemeinsam durch die DIVI und die DGAI. Die Novellierung des Kerndatensatzes erforderte eine grundlegende Neustrukturierung der Datenbankstrukturen, so dass das seit 1999 betriebene Nationale Register zur Qualitätssicherung in der Intensivmedizin, an dem 75 Intensivstationen (Ergebnisbericht) beteiligt waren, seinen Betrieb einstellen musste.
Mit dem DIVI-REVERSI (DIVI Register zur Versorgungsforschung in der Intensivmedizin) wurde bereits ein Nachfolger implementiert.

Ausstattung und Struktur von Intermediate Care Stationen

In den deutschen Krankenhäusern werden immer mehr Patienten mit zunehmend komplexen oder speziellen Krankheitsbildern behandelt. Die Behandlungsanforderungen einiger dieser Patienten überschreiten die Möglichkeiten der Normalpflegestationen (NPS). Der Schweregrad dieser Erkrankungen oder die Erfordernisse der Behandlung dieser speziellen Krankheitsbilder rechtfertigen jedoch nicht immer die Aufnahme auf eine Intensivtherapiestation (ITS). Aus diesem Grund werden immer mehr spezielle Stationen eingerichtet (Intermediate Care Stationen), die eine hochspezialisierte Therapie und enge Überwachung anbieten und eine Mittelstellung zwischen Normalpflegestation und Intensivtherapiestation einnehmen. Die Empfehlungen der DIVI zur Kapazität, Ausstattung und Struktur solcher Stationen sollen in Abstimmung mit den Fachgesellschaften und auf der Basis sowohl Evidenz-basiert als auch Experten-basiert (wo wissenschaftliche Evidenz nicht verfügbar ist) den Rahmen für die Einrichtung und den Betrieb solcher Intermediate Care-Stationen (IMC) geben.

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Ausstattung und Struktur von IMC-Stationen (Kurzversion)

download iconAusstattung und Struktur von IMC-Stationen (Langversion)

Ausstattung und Struktur von Intensivstationen

Die Qualität der Patientenversorgung auf intensiv- und notfallmedizinischen Stationen hängt maßgeblich davon ab, wie diese strukturiert und personell sowie baulich ausgestattet sind. Die DIVI hat bereits im Jahr 2010 Empfehlungen für eine adäquate Struktur und Ausstattung publiziert, die für die damaligen Rahmenbedingungen geschaffen waren. Mehr als zwölf Jahre später haben sich die Bedingungen im deutschen Gesundheitswesen und vor allem in der Intensiv- und Notfallmedizin deutlich verändert – dabei stehen Themen wie Pflegepersonaluntergrenzen und Vorhaltung von Intensivbetten im Vordergrund einer intensiv geführten Debatte.
Die vorliegenden Empfehlungen zur Struktur und Ausstattung von Intensivstationen der DIVI stellen, soweit vorhanden, die wissenschaftlich belegbaren medizinischen Erkenntnisse und die Erfahrungen, Standards sowie Empfehlungen vergleichbar entwickelter Länder in das Zentrum ihrer Ausführungen, um die Qualität intensivmedizinischer Versorgung im internationalen Vergleich auf Spitzenniveau zu sichern.

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Empfehlung zur Struktur und Ausstattung von Intensivstationen 2022 (Kurzfassung)

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Empfehlung zur Struktur und Ausstattung von Intensivstationen 2022 (Gesamtfassung)

Weitere Qualitätsprojekte

In Zusammenarbeit mit der DGAI und jetzt unter der Schirmherrschaft der DIVI ist die Sektion in die Weiterentwicklung der Qualitätsindikatoren eingebunden, deren 4. Update nach 2010, 2013 und 2017 im März 2022 erfolgt ist. Mitglieder der Sektion sind außerdem in der Weiterentwicklung des Peer-Review-Verfahrens maßgeblich eingebunden.

Webinar-Reihe zu den Qualitätsindikatoren

Teil 1: Allgemeines zu Qualitätsindikatoren, Einbindung in den Alltag, Peer Review (26.10.2022)

Teil 2: Kommunikation, Visiten, Patienten und Angehörige (03.11.2022)

Teil 3: Vermeidung PICS: Beatmung, Weaning, Mobilisation (09.11.2022)

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10117 Berlin
Tel.: 030 / 40 00 56 07
Fax: 030 / 40 00 56 37
E-Mail: info@divi.de

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